Klinische Hypnose 

 

Die moderne Hypnotherapie wurde stark durch Milton E. Erickson geprägt. Bei der Hypnose nach Erickson handelt es sich um eine kommunikative Kooperation von Therapeutin und Klient*in, wobei die Therapeutin der Klientin hilft, in eine hypnotische Trance zu gelangen und diesen Zustand für die Veränderungsarbeit zu nutzen. Im Tiefenentspannungszustand steht die vom Bewusstsein des Klienten ausgeübte Kontrolle mehr im Hintergrund, dadurch öffnen sich Zugänge zu unbewussten Prozessen. Die Hypnotherapeutin nutzt unter anderem Metaphern, Sprachbilder, Analogien und Wortspiele, um bei der Klientin in Trance neue Ideen und Lösungsmöglichkeiten für ihre Probleme anzuregen. Die Kontrolle darüber, welche dieser Ideen sie annimmt und wie sie sie nutzt, bleibt dabei vollkommen beim der Klientin.

Erickson hatte dabei ein erweitertes Verständnis vom Unbewussten, als es bis dahin mancherorts in der Psychotherapie üblich war. Er glaubte, dass das Unbewusste auch eine Quelle von Ressourcen und Kreativität darstellt, und nicht, wie im engeren Freudschen Sinn, vorwiegend der Sitz des Abgelehnten und Verdrängten sei. Auch er sah allerdings im Bewusstsein eher einen Störfaktor für Persönlichkeitsveränderungen und versuchte, den analytischen Verstand mit Tranceinduktionen abzulenken, um dem Unbewussten Raum zu geben für kreative Veränderungen im Klienten.

Indikationen: 

- Depressionen 

- Burn-Out

- Ängste 

- Zwänge 

- Belastungsstörungen, Traumata

- Schmerzstörungen, Reizdarm, etc. 

- Hypochondrie

- Sexuelle Störungen 

- Schlafstörungen

- Geburtsvorbereitung 

- Raucher-Entwöhnung

- Mental-Training (Sport, Prüfungsvorbereitung, etc.) 

Hypnotherapie wird bei mir eingebettet in eine begleitende Psychotherapie. Hypnose ist kein "Quick-Fix", der Probleme einfach in Rauch auflöst und bedarf der Mitarbeit der Klientin / des Klienten. Als erweiterte Technik und Ergänzung eignet sie sich sehr gut, um zusätzliche Kräfte zu aktivieren, welche bei einer herkömmlichen Psychotherapie unbeachtet bleiben. 

Die Verbindung mit der Schema-Arbeit und der Positiven Psychologie bilden eine gute Ergänzung zur Hypnotherapie. 

FAQ:

 

Verliert man in der Hypnose total die Kontrolle?

Nein, das passiert nicht. Die meisten erinnern sogar den grössten Anteil der Trance.

Kann es sein, dass ich nicht mehr aus der Hypnose aufwache?

Nein! Denn man schläft nicht während der Hypnose, die Trance ist ein eigener Bewusstseinszustand, den wir alle schon mehr oder weniger gut kennen, in der Hypnotherapie wird er aber sehr gezielt genutzt. 

Reicht eine Sitzung?

Um den Prozess anzustossen: ja! Um die Probleme auf Dauer zu lösen, normalerweise nicht. Da gehört noch etwas Reflexionsarbeit dazu. 

Muss ich die Augen schliessen?

Nicht unbedingt, die meisten empfinden es allerdings als angenehm. 

 

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lic. phil. Felizitas Ambauen

Psychologische Praxis

Diethelmstrasse 15

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feli.ambauen@fsp-hin.ch